Die Nacht über hat es sich zugezogen, und ein steifer Wind aus Norden weht. 

Wir machen uns auf Richtung Brocken über den Eckerlochstieg, den wohl schönsten Weg auf den Brocken. Er ist unten erstaunlich schneefrei, im oberen Teil treffen wir allerdings zwischen den Geröllblöcken auf das blanke Eis. Dafür ist weiter oberhalb das Moor ebenfalls gefroren und erleichtert den Aufstieg. Wir hören kein Pfeifen der Brockenbahn, und auf der Brockenstraße kommt uns nur ganz oben ein einziger Fahrradfahrer entgegen. 

Allerdings ist es nicht nur windig, sondern auch neblig mit leichtem Schnee. Wir haben noch keine Hardshell an, und unsere Jacken bedecken sich um Nu mit einer dünnen Eisschicht – die knackt, wenn sich die Arme bewegen. Schnell das obligatorische Brockenbild gemacht und ab zum Brockenwirt zum Aufwärmen. 

Nach einer Stunde geht es wieder nach unten Richtung Oderbrück. Dort am Parkplatz wartet der nächste Kakao zum Aufwärmen – der beste der Tour. Es wird wärmer und klart auch etwas auf. So lässt sich die letzte Stunde sehr entspannt über den Märchenweg Richtung Torfhaus gehen. 

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