Diese Tour ist anders als die anderen, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Zum einen findet sie auf meiner Heimatinsel Borkum statt. Gut, das habe ich im April schon einmal gemacht. Zum anderen, und das ist viel wichtiger: es ist unser erstes Wander- und Yoga-Retreat. Die Idee dahinter ist, Wandern mit den Vorzügen von Yoga zu kombinieren. Dehnen, kräftigen und entspannen.

5 Teilnehmerinnen haben sich angemeldet. Daher stehen Tini und ich vor der Herausforderung, das ganze Material auf die Insel – und nachher auch wieder von der Insel – zu bekommen. Zum Glück gibt es so etwas Hilfreiches wie Bollerwagen, und so rollen wir schwer bepackt auf und von der Fähre.

Donnerstag morgen ist die Ruhe vor dem Sturm – in so vielerlei Hinsicht. Wir haben tollen Sonnenschein und starten den Tag mit einer schönen Walkingeinlage – noch ohne die Teilnehmerinnen, denn die kommen erst mit der Nachmittagsfähre.

Fähre und Teilnehmerinnen sind überpünktlich, und so starten wir auch pünktlich in unsere erste „Ankommenssession“, bevor wir dann zu mir zum Essen gehen. Es gibt Chili con Quinoa, und als Nachtisch einen Kirsch-Quark-Kuchen vom Blech – und eine lebhafte Runde, in der viel erzählt wird.

Am nächsten Morgen starten wir früh um 7.30 Uhr mit der ersten sanften Yoga-Einheit, denn wir wollen bereits um 10 Uhr los. Die Traumwanderung zur Ostspitze wartet. Wir wollen auf jeden Fall pünktlich vor dem Dunkelwerden zurück sein. Das Wetter spielt mit: Es wird immer sonniger, und gegen Nachmittag haben wir blauen Himmel.

Auf dem Rückweg durch das Naturschutzgebiet wartet eine Überraschung auf uns. Einer der Priele ist so voller Wasser, dass die Brücke darüber im Wasser statt an unserem Ufer endet. Aber es wären ja nicht unsere Teilnehmerinnen, wenn es nicht auch dafür eine Lösung gäbe. Wir krempeln kurzerhand die Hosen hoch (oder ziehen sie aus) und waten bis zur Brücke. Eine Reihe anderer Wanderer, die unterwegs sind, kehren kopfschüttelnd um…

Dafür belohnen wir uns in den Bauernstuben mit ordentlich Kaffee und Kuchen. Und wir schaffen es tatsächlich, vor der Dunkelheit zurück zu sein.

Dafür fällt die Yoga-Stunde definitiv kurz aus – ganz viel Entspannung für die müden Füße und Beine, und Tini bringt zum ersten Mal ihre Hot Stones zum Einsatz: eine Wohltat! Und Hunger haben hinterher sowieso alle.

Am nächsten Tag ist uns das Wetter etwas weniger hold: Windig und grau ist es, und es regnet die ersten Tropfen, als wir einkehren. Dafür verbringen wir einen fast schon kuscheligen Nachmittag bei Hot Stones und Reiki. Wunderbar!

Der Sonntag schließlich ist Wunschkonzert: Die Teilnehmerinnen können nach Ausschlafen und einem ausgiebigen Frühstück zwischen Entspannung drinnen und sich-durchpusten-lassen draußen wählen. Und die Aufteilung ist dann auch 50/50. Gegen Mittag schließen wir das Retreat, und bevor die Fähre fährt, ist noch Zeit für Kaffee und Kuchen.

Die nächsten Retreats sind schon in Planung!

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